Be Like … Fauzia

Es gibt sie, die Frauen in Tech und Innovation. Nur sind sie oftmals nicht so sichtbar. Dagegen wollen wir etwas unternehmen: In regelmässigen Abständen stellen wir euch eine interessante Frau aus unserem Netzwerk vor.

Dieses mal stellen wir euch Fauzia Candrian vor, die vor rund 5 Jahren ihren grossen Traum wahr gemacht hat: Sie liebte schon immer das Essen und hat nach einer beachtlichen IT-Karriere kurzerhand einen Foodtruck gekauft und ihr eigenes Catering Business etabliert. Die Punjab-Küche gibt ihr den richtigen Ausgleich zum IT Consulting Business.

Aber ich will gar nicht zu viel vorweg nehmen… wir hatten die Gelegenheit, Fauzia in einem Interview persönlich kennenzulernen. Lasst euch inspirieren!

Liebe Fauzia, erzähl uns ein bisschen was über dich… wer bist du? Woher kommst du?
Fauzia: Ich bin eine Reisende, die sich auf jede Station im Leben freut. Ich bin in Pakistan geboren und aufgewachsen. Vor 29 Jahren brachte die Liebe mich in die Schweiz und es wurde meine zweite Heimat. In Bern begann auch meine IT Karriere als COBOL Programmiererin.

Welche wertvollen Werte wurden dir von deinen Eltern mitgegeben?
Fauzia: Es gibt keine Ausreden für Misserfolg. Du bist so erfolgreich, glücklich und wohlhabend wie du selber wirklich sein möchtest.
Und die Grosszügigkeit: Menschen sind immer viel wichtiger als das Materielle.

Wie bist du auf die Tech- und Innovationsbranche aufmerksam geworden? Was interessiert dich daran?
Fauzia: Als junge Frau wurde ich provoziert. Jemand sagte zu mir, dass ich die Arbeit am Computer nicht verstehen werde, weil es dafür ziemlich viel Intelligenz brauche. Ich nahm die Challenge auf und wurde eine IT Spezialistin. Bei Information Technologie fasziniert mich alles, weil unser Leben heute ohne das nicht vorstellbar ist.

Was treibt dich bei der Arbeit?
Fauzia: Dass ich ein kleines Rädchen bin, das zum Funktionieren des grossen Gebildes beiträgt.

Worauf bist du besonders stolz?
Fauzia: Auf alles was ich heute bin und besitze, weil ich es aus eigener Kraft erreicht habe.

Was war deine bisher grösste Herausforderung im Job? Wie hast du sie gemeistert?
Fauzia: Ich war oft die einzige Frau in meinem Umfeld. Das hat mich oder meinen Kollegen nie etwas ausgemacht. Herausfordernd wurde es, als ich als Führungsperson aufstieg. Je höher die Position, desto einsamer. Am Anfang unterschätzte ich das Problem und war plötzlich isoliert. Viel später realisierte ich, dass es eigentlich einfache Sachen sind, die es ausmachen wie z. B. mit anderen in die Kaffeepause gehen oder zum Mittag treffen. Heute pflege ich die Kontakte sehr bewusst.

Welche Ratschläge gibst du anderen Frauen in Tech- und Innovation?
Fauzia: Just do IT – ihr seid gut, ihr seid stark.

Danke dir vielmals Fauzia! Nun noch ein paar «Kurz und Gut»-Fragen. Was fällt dir als erstes zu den folgenden Begriffen ein?

Diversität
Fauzia: Jeder anders und einzigartig.

Zukunft
Fauzia: Ist in der Wolke (in the Cloud)

Frauen in Tech
Fauzia: braucht es noch mehr

Internet of Things
Fauzia: Sicherheit

Job-Sharing
Fauzia: Cool

Pflege-Roboter
Fauzia: Hilfreich

Sensationell! Und last but not least. Wofür entscheidest du dich bei folgenden Begriffen? (Fauzia’s Wahl ist unterstrichen)

Online oder Face to Face?

Künstliche Intelligenz oder Menschliches Gehirn?

Digital oder Analog?

Urne oder e-Voting?

Cocktail oder Bier?

Karriere oder Familie oder Beides?

Danke dir vielmals Fauzia! Das hat Spass gemacht! Und du bist wirklich ein Vorbild für Frauen in der Tech- und Innovationsbranche! Mach weiter so!

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